Gottes Wort
24.11.2021

Hl. Andreas Dung–Lac und Gefährten

Zu Anfang des 16. Jahrhunderts begann das vietnamesische Volk das Evangelium anzunehmen. Der ausgestreute Same des Wortes Gottes wuchs durch das Blut der Märtyrer und die geistliche Freude der Neugetauften. In der Zeit vom 17. bis zum 19. Jahrhundert, vor allem unter der Herrschaft des Kaisers Minh–Mang (1820–1840), wurde vielen Christen die Krone des Martyriums zuteil. Unter ihnen befanden sich Bischöfe, Priester, Ordensmänner und Ordensfrauen, Katechisten und Laien. Um ihres christlichen Glaubens und ihrer Treue zum Kreuz des Herrn willen erlitten sie vielfältige Qualen und wurden zu Zeugen der Kirche Christi und der wahren Religion. Die einen wurden enthauptet, andere gehenkt, wieder andere verbrannt oder zerfleischt oder starben im Kerker. Am 19. Juni 1988 sprach Papst Johannes Paul II. aus ihrer Schar 117 Märtyrer heilig.