Gastfreundschaft

Die Gastfreundschaft ist für ein Benediktinerkloster etwas ganz Wesentliches. Der heilige Benedikt hat es uns ins Stammbuch geschrieben, denn in seiner Ordensregel widmet er ein ganzes Kapitel der Gastfreundschaft. Darin schreibt er vorausschauend, dass es dem Kloster nie an Gästen fehlen wird (vgl. Benediktsregel, Kapitel 53,16).

Für unseren Mönchsvater sind die Gäste eine Möglichkeit, Gott zu begegnen. Darum schreibt er: «Gäste, die ankommen, empfange man alle wie Christus, weil er selber sagen wird: Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen» (Benediktsregel, Kapitel 53,1). Für uns Mönche sind unsere Gäste ein Geschenk Gottes.

Wir können ihnen hier nicht nur einen Ort der Besinnung, der Gemeinschaft und der Erholung bieten, sondern fühlen uns in der Begegnung mit ihnen ebenso beschenkt. Gleichwohl können und wollen wir als Kloster nicht den Luxus eines Fünfsternehotels bieten. Gastfreundschaft bleibt auch für uns Mönche ein ständiger Lernprozess.

Klosterzeit

Schon mal überlegt, Zeit in einem Benediktinerkloster zu verbringen und dabei aktiv die Aufgaben der dortigen Gemeinschaft mitzutragen? Unser Angebot «Klosterzeit» bietet diese Möglichkeit: Eingeladen sind Männer zwischen 18 und anfangs 30, für eine Zeit von 6 bis 12 Monate in Einsiedeln oder in einem anderen Benediktinerkloster mitzuleben, mitzuarbeiten und mitzubeten.