Volontariat

Jedes Jahr im Sommer bietet unsere Klostergemeinschaft ein Volontariat an. Dieses Programm richtet sich an 18- bis 25-jährige Männer, die für zwei Wochen uns bei diversen Arbeiten unter die Arme greifen und dabei den christlichen Glauben und unser Klosterleben näher kennenlernen möchten.

Die Volontäre nehmen an unseren Gebetszeiten teil, essen mit uns im Refektorium und helfen uns bei diversen, abwechslungsreichen Arbeiten auf dem Klosterareal.

Tägliche Impulse zu spirituellen Themen (Benediktsregel, Gebet usw.) und Bibellektüre führen sie näher an den christlichen Glauben und das benediktinische Mönchtum heran.

Daneben hat man auch genügend Freizeit, um die wunderschöne Gegend um Einsiedeln mit ihren Bergen und dem erfrischenden Sihlsee zu entdecken.

Wir übernehmen während des Aufenthaltes bei uns Kost und Logis; dafür besteht kein Anspruch auf finanzielle Entschädigung für geleistete Dienste.

Nächstes Volontariat

Das Volontariat findet vom

22. Juli bis 18. August 2019

statt; einsteigen kann man jeden Montag. Anmeldeschluss ist jeweils im Juni.

Anmeldung und weitere Infos

Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann melde Dich doch einfach zu einem unverbindlichen Vorgespräch:

P. Philipp Steiner OSB
E-Mail

An wen richtet sich das Volontariat?

An Männer zwischen 18 und 25 Jahren, die sich in einer Gruppe Gleichaltriger eine Zeit lang etwas intensiver mit dem christlichen Glauben und den wichtigen Fragen des Lebens befassen möchten, die offen sind für Neues und sich auf zwei spannende und bereichernde Wochen im Kloster einlassen wollen.

Was sagen ehemalige Volontaires?

„Als ich mich entschied, zwei Wochen meiner Sommerferien im Kloster zu verbringen, kostete mich das einiges an Überwindung. Zwei Wochen lang weg vom Fenster sein, in den Sommerferien, wo man doch grillieren und baden und die Nächte durchmachen könnte…? Ich will nicht sagen, ich ging schweren Herzens nach Einsiedeln, nein, aber doch mit einer etwas gedämpften Vorfreude, wenn ich daran dachte, was meine Freunde in diesen Wochen taten. Und im Nachhinein? Ich kann nichts bereuen. Ich verbrachte nicht zwei Wochen in Langeweile oder ständiger Schufterei. Ich verbrachte zwei Wochen unter Menschen, die mich wie ein Familienmitglied aufnahmen, hatte Zeit, über alles nachzudenken, was mich den ganzen Tag lang beschäftigt, konnte mein spärliches katechetisches Wissen grosszügig erweitern, machte spirituelle Entdeckungen und so weiter… Ganz zu schweigen von dem Wissen, das ich im Hinblick auf meine Maturaarbeit erwarb.“
(Sebastian)

„Der Austausch mit den Mönchen gefällt mir sehr. Man spricht mit intelligenten und humorvollen Menschen, die einen anderen Lebensstil pflegen, als ich es mir gewohnt bin. Teils spricht man locker und müssig, teils tiefgründig und kritisch. Das Schönste ist, dass sich die Mönche immer Zeit nehmen, auch wenn sie grad im Schuss sind. Es steckt viel Herz und Ambition hinter dem Volontärprojekt. Das merkt man.“
(Marcel)

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