Mariengebete

Keine Wallfahrt ohne ein Gebet bei der Schwarzen Madonna! Hier stellen wir Ihnen eine Sammlung von Gebeten vor, mit denen Sie die Gottesmutter Maria besonders ehren können.

Viele dieser Gebete sind im Laufe der letzten Jahre entstanden und haben das jeweilige Wallfahrtsmotto als Grundlage. Es sind also Gebete, die speziell für die Pilgerinnen und Pilger zu Unserer Lieben Frau von Einsiedeln geschrieben wurden. Weitere Informationen zur Schwarzen Madonna von Einsiedeln finden Sie hier: 

Die «Lauretanische Litanei»

Herr, erbarme dich. *
Christus, erbarme dich. *
Herr, erbarme dich. *

Christus, höre uns.
Christus, erhöre uns.

Gott Vater im Himmel, erbarme dich unser. *

Gott Sohn, Erlöser der Welt
Gott Heiliger Geist
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott

Heilige Maria, bitte für uns. *
Heilige Mutter Gottes
Heilige Jungfrau der Jungfrauen

Mutter Christi
Mutter der Kirche
Mutter der göttlichen Gnade
Mutter der Hoffnung
Du reine Mutter
Du keusche Mutter
Du unversehrte Mutter
Du unbefleckte Mutter
Du liebenswürdige Mutter
Du wunderbare Mutter
Du Mutter des guten Rates
Du Mutter des Schöpfers
Du Mutter des Erlösers
Du Mutter der Barmherzigkeit

Du weise Jungfrau
Du ehrwürdige Jungfrau
Du lobwürdige Jungfrau
Du mächtige Jungfrau
Du gütige Jungfrau
Du getreue Jungfrau

Du Spiegel der göttlichen Heiligkeit
Du Sitz der Weisheit
Du Ursache unserer Freude
Du Tempel des Heiligen Geistes
Du Tabernakel der ewigen Herrlichkeit
Du Wohnung, ganz Gott geweiht
Du geheimnisvolle Rose
Du Turm Davids
Du elfenbeinerner Turm
Du goldenes Haus
Du Arche des Bundes
Du Pforte des Himmels
Du Morgenstern
Du Heil der Kranken
Du Zuflucht der Sünder
Du Hilfe der Migranten
Du Trösterin der Betrübten
Du Hilfe der Christen

Du Königin der Engel
Du Königin der Patriarchen
Du Königin der Propheten
Du Königin der Apostel
Du Königin der Märtyrer
Du Königin der Bekenner
Du Königin der Jungfrauen
Du Königin aller Heiligen
Du Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen
Du Königin, in den Himmel aufgenommen
Du Königin des heiligen Rosenkranzes
Du Königin der Familien
Du Königin des Friedens

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
verschone uns, o Herr.

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
erhöre uns, o Herr.

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
erbarme dich unser, o Herr.

Bitte für uns, o heilige Gottesmutter.
Auf dass wir würdig werden der Verheissungen Christi.

Gütiger Gott, du hast allen Menschen Maria zur Mutter gegeben.
Höre auf ihre Fürsprache. Nimm von uns die Traurigkeit dieser Zeit,
dereinst aber gib uns die ewige Freude.
Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

* Diese Rufe werden nachfolgend wiederholt.

Die «Lauretanische Litanei» reicht bis ins Mittelalter zurück und ist eng mit dem mittelitalienischen Marienwallfahrtsort Loreto verbunden ist. Die «Lauretanische Litanei» ist ein wahres Juwel im reichen Gebetsschatz der Kirche und spricht durch ihre bildreiche Sprache auch heute noch Menschen an. Am 20. Juni 2020 hat Papst Franziskus drei neue Anrufungen in die «Lauretanische Litanei» aufnehmen lassen: «Mutter der Barmherzigkeit», «Mutter der Hoffnung» und «Trost der Migranten». Damit wollte der Heilige Vater die aktuelle Situation in Kirche und Welt in einem der ehrwürdigsten Mariengebete aufnehmen und dieses den Gläubigen neu ans Herz legen. Eine der drei neuen Anrufungen wurde zum Wallfahrtsmotto für das Jahr 2021 erklärt: «Maria, Mutter der Hoffnung».

Gebet «Im Haus der Mutter»

Heilige Jungfrau Maria, wir ehren dich als «Unsere Liebe Frau von Einsiedeln».
Dein Sohn hat diesen Ort durch seine Gegenwart geheiligt und zu deinem Heiligtum gemacht.
Hier zeigst du dich als liebende Mutter all jener, die mit ihren Freuden und Sorgen,
mit ihren Bitten und ihrem Dank zu dir kommen.

Gott hat dich erwählt, Mutter seines Sohnes zu sein.
Als seine treueste Jüngerin bist du den Pilgerweg des Glaubens gegangen bis unter das Kreuz.
Dort hat dich dein Sohn dem Jünger zur Mutter gegeben.
Seither bist du die Mutter aller, die deinem Sohn nachfolgen:
Du bist die Mutter der Kirche.

Lass alle, die zu deinem Heiligtum in Einsiedeln pilgern, deine mütterliche Nähe erfahren.
Zeige allen, die hierher kommen, deinen Sohn Jesus Christus.
Nimm sie an der Hand und führe sie zu ihm, damit sie in ihm ihren Herrn und Bruder erkennen.

Mutter Maria, hilf uns an der Erneuerung der Kirche tatkräftig mitzuwirken.
Wie du damals mit den Aposteln um das Kommen des Heiligen Geistes gebetet hast,
so bitte auch heute mit uns um ein neues Pfingsten für die Kirche.
Hilf allen Getauften, glaubwürdig Zeugnis abzulegen für deinen Sohn Jesus Christus,
damit sein Reich unter uns immer mehr Gestalt annehme.

Heilige Maria, Mutter der Kirche, Unsere Liebe Frau von Einsiedeln, bitte für uns!

Amen.

Dieses Gebet wurde zum Jubiläum «200 Jahre Gnadenkapelle» von Pater Philipp Steiner OSB verfasst. 2017  gedachten wir des Wiederaufbaus der Gnadenkapelle vor 200 Jahren. 1817 wurde der Neubau der 1798 von französischen Revolutionstruppen zerstörten «Heiligen Kapelle» vollendet. Seither bildet die Gnadenkapelle wieder das spirituelle Herz Einsiedelns und ist ein Ort der Hoffnung und des Trostes für unzählige Menschen geworden. Hier zeigt die Jungfrau Maria auf Jesus Christus, der den Menschen in Einsiedeln besonders nahe sein will: im Haus seiner Mutter.

Gebet «Schwarz bist du und schön, Jungfrau Maria!»

Du bist die vielgeliebte Tochter des Vaters, die Mutter des Sohnes und die Braut des Heiligen Geistes.
Du bist die ganz Schöne, denn in deinem Leben widerspiegelt sich Gottes liebevoller Blick.
Hilf uns erkennen, dass auch wir «schön» sind in den Augen Gottes.

Schwarz bist du und schön, Jungfrau Maria!

Auf deinem Arm trägst du deinen Sohn. Er ist die «Sonne der Gerechtigkeit», die auch in unserem Leben aufgehen will.
Ermutige uns, uns dem Feuer seiner Liebe immer wieder auszusetzen, uns von ihm prägen und umwandeln zu lassen.
So möge Gott auch in uns das Bild seines Sohnes erkennen.

Schwarz bist du und schön, Jungfrau Maria!

Mit einem hörenden Herz und dem aufmerksamen Blick einer Mutter bist du deinem Sohn nachgefolgt.
Hilf auch uns, deinem Sohn in unserem Alltag nachzufolgen und die Spuren Gottes in unserem Leben zu erkennen.

Schwarz bist du und schön, Jungfrau Maria!

In deinem Bild erkennen wir die Liebe und zärtliche Verehrung unserer Vorfahren im Glauben.
Wir wandeln in ihren Spuren, wenn wir uns zu deinem Heiligtum aufmachen, um mit dir in das Lob Gottes einzustimmen.
Weite unseren Blick für unsere Brüder und Schwestern, damit wir in ihnen deinen Sohn Jesus Christus erkennen.

Schwarz bist du und schön, Jungfrau Maria!

Amen.

Dieses Gebet wurde 2019 zum Jubiläum «220 Jahre Schwarze Madonna» von Pater Philipp Steiner OSB verfasst. Im Jahr 2019 feierten wir in Einsiedeln ein besonderes Jubiläum: Seit 1799 – also seit 220 Jahren – zeigt sich das Gnadenbild Unserer Lieben Frau von Einsiedeln nach einer Restauration so, wie wir es heute kennen. Als dazu passendes Wallfahrtsmotto haben wir ein Zitat aus dem Hohelied gewählt: «Schwarz bin ich und schön». Dieser Vers liegt auch dem Gebet zugrunde.

Gebet «Mutter der Barmherzigkeit»

Jungfrau Maria, unter deinem Mantel ist Platz für alle, denn du bist die Mutter der Barmherzigkeit.

Dein Herz ist voller Zärtlichkeit für alle deine Kinder: der Zärtlichkeit Gottes,
der von dir Fleisch angenommen hat und unser Bruder geworden ist,
Jesus, Heiland eines jeden Mannes und einer jeden Frau.

Wenn wir auf Dich blicken, unsere unbefleckte Mutter,
erkennen wir den Sieg der göttlichen Barmherzigkeit über die Sünde und all ihre Folgen;
und in uns entzündet sich neu die Hoffnung auf ein besseres Leben,
frei von Knechtschaft, Groll und Ängsten.

Wir hören deine mütterliche Stimme, die alle ruft,
sich auf den Weg zu machen, hin zu jener Tür, die Christus darstellt.

Du sagst allen: «Kommt, nähert euch vertrauensvoll; tretet ein und empfangt das Geschenk der Barmherzigkeit;
habt keine Angst, schämt euch nicht:
Der Vater erwartet euch mit offenen Armen, um euch seine Vergebung zu schenken und euch in seinem Haus aufzunehmen!
Kommt alle zum Quell des Friedens und der Freude!»

Wir danken Dir, unbefleckte Mutter, dass du uns auf diesem Weg der Versöhnung nicht alleine gehen lässt,
sondern uns begleitest, an unserer Seite stehst und uns in jeder Schwierigkeit stützt.

Gebenedeit seist du, Mutter, jetzt und in Ewigkeit.

Amen.

Dieses Gebet wurde für das «Heilige Jahr der Barmherzigkeit» 2016 von Papst Franziskus verfasst. In der Verkündigungsbulle des ausserordentlichen Jubiläums der Barmherzigkeit schrieb Papst Franziskus: «Unser Gedanke richtet sich nun auf die Mutter der Barmherzigkeit. Ihr liebevoller Blick begleite uns durch dieses Heilige Jahr, damit wir alle die Freude der Zärtlichkeit Gottes wiederentdecken können. Maria bezeugt, dass die Barmherzigkeit des Sohnes Gottes grenzenlos ist und alle erreicht, ohne jemanden auszuschliessen.»

Das «Salve Regina»

Sei gegrüsst, o Königin,
Mutter der Barmherzigkeit,
unser Leben, unsre Wonne
und unsere Hoffnung, sei gegrüsst!

Zu dir rufen wir verbannte Kinder Evas;
zu dir seufzen wir trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen.

Wohlan denn, unsre Fürsprecherin,
wende deine barmherzigen Augen uns zu
und nach diesem Elend zeige uns Jesus,
die gebenedeite Frucht deines Leibes.

O gütige, o milde, o süsse Jungfrau Maria.

 

Salve, Regina,
mater misericordiae;
Vita, dulcedo et spes nostra, salve.
Ad te clamamus, exsules filii Hevae.

Ad te suspiramus, gementes et flentes
in hac lacrimarum valle.

Eia ergo, Advocata nostra,
illos tuos misericordes oculos
ad nos converte.

Et Jesum, benedictum fructum ventris tui, nobis post hoc exsilium ostende.

O clemens, o pia, o dulcis virgo Maria.

Kein anderes Gebet ist so sehr mit dem Kloster und dem Wallfahrtsort Einsiedeln verbunden wie das «Salve Regina», das dem seligen Hermann von Reichenau (1013–1054) zugeschrieben wird. Seit 1547 wird es in Einsiedeln täglich gesungen. Diese Tradition geht auf den Zisterzienserabt Johannes von Lenzingen (+1547) zurück, der von der Reformation aus seinem Kloster Maulbronn (D) vertrieben wurde und in Einsiedeln Aufnahme fand. Dem «Salve Regina» ist das Wallfahrtsmotto 2018 entnommen: «Zeige uns Jesus!»

Gebet «Bei Maria zuhause»

Jungfrau Maria, in deinem Haus in Nazareth hast du die Botschaft des Engels vernommen und dein Ja gesprochen zum Plane Gottes.
Hilf mir, Gottes Plan auch für mein Leben zu erkennen und meine Berufung in Treue und Hingabe zu leben.
Stärke mich auf meinem Pilgerweg in der Nachfolge deines Sohnes.

Gottesmutter Maria, dreissig Jahre lang hast du mit Jesus unter einem Dach gewohnt,
bevor er auszog, um das Reich Gottes zu verkünden und das Werk der Erlösung zu vollenden.
Erbitte mir eine tiefe Beziehung zu deinem Sohn, die mich im Alltag trägt und diesen heiligt.

Jungfrau Maria, am Kreuz erhöht, hat dich dein Sohn seinem Lieblingsjünger anvertraut,
der dich fortan in sein eigenes Haus aufgenommen hat.
Auch ich möchte dich in mein Zuhause aufnehmen und dich in mein Leben einlassen.
Dann wirst du mein Zuhause und mein Leben so gestalten, dass es Gott eine Freude ist, darin zu wohnen.

Gottesmutter Maria, nach der Auferstehung deines Sohnes verharrtest du mit den Aposteln im Obergemach
in der Erwartung des Kommens des Heiligen Geistes.
Hilf mir, auch mein Zuhause zu einem Ort des Gebetes und der Erwartung zu machen.
Lass mich die Kraft und die Freude des Gebetes neu erfahren.

Jungfrau Maria, seit vielen Jahrhunderten pilgern Menschen nach Einsiedeln,
um dich in deinem Heiligtum zu ehren und dir ihre Freuden und Sorgen anzuvertrauen.
Bei dir darf ich die Erfahrung machen, nicht nur zu Gast, sondern wirklich zu Hause zu sein.
Hilf mir, auch mein Zuhause zu öffnen für jene Menschen, in denen Christus mir begegnen will.

Gottesmutter Maria, in deinem Haus, empfängst du jeden mit deinem liebevollen Blick und deinem mütterlichen Herzen.
Trage auch meine Anliegen vor Gott!
Begleite mich und alle, mit denen ich verbunden bin, auf dem Pilgerweg des Glaubens,
der sein Ziel im himmlischen Vaterhaus finden möge.

Amen.

Das Gebet «Bei Maria zu Hause» wurde von Pater Philipp Steiner OSB zum Einsiedler Wallfahrtsmotto 2020 verfasst.

Gebet «Hilf, o Mutter, unserem Glauben!»

Hilf, o Mutter, unserem Glauben!
Öffne unser Hören dem Wort, damit wir die Stimme Gottes
und seinen Anruf erkennen.

Erwecke in uns den Wunsch, seinen Schritten zu folgen,
indem wir aus unserem Land wegziehen und seine Verheissung annehmen.

Hilf uns, dass wir uns von seiner Liebe anrühren lassen,
damit wir ihn im Glauben berühren können.

Hilf uns, dass wir uns ihm ganz anvertrauen, an seine Liebe glauben,
vor allem in den Augenblicken der Bedrängnis und des Kreuzes,
wenn unser Glaube gerufen ist zu reifen.

Säe in unseren Glauben die Freude des Auferstandenen.
Erinnere uns daran: Wer glaubt, ist nie allein.

Lehre uns, mit den Augen Jesu zu sehen, dass er Licht sei auf unserem Weg;
und dass dieses Licht des Glaubens in uns immerfort wachse,
bis jener Tag ohne Untergang kommt, Jesus Christus selbst, dein Sohn, unser Herr!

Amen.

Dieses Gebet stammt aus der Enzyklika «Lumen fidei», der ersten Enzyklika von Papst Franziskus aus dem Jahr 2013. 

Litanei «Maria, zeige uns Jesus!»

Jungfrau Maria, wenn wir auf dich und deinen Sohn schauen,
dann sehen wir ein Bild zärtlicher Liebe.
Du zeigst uns Jesus Christus und lädst uns ein, ihm zu folgen.
So bitten wir dich:

Damit wir deinen und Gottes Sohn sehen – Zeige uns Jesus! *
Damit wir unseren Herrn und Gott erkennen
Damit wir unserem Erlöser danken
Damit wir unseren Bruder lieben
Damit wir uns an seinen Worten und Taten orientieren

Wenn wir uns einsam fühlen – Zeige uns Jesus! *
Wenn die Last des Alltags uns drückt
Wenn wir uns mit anderen Menschen schwer tun
Wenn Unfriede unser Herz beschwert
Wenn Traurigkeit uns bedrückt
Wenn der Glaube zu schwinden droht
Wenn die Hoffnung erlöschen will
Wenn die Liebe erkaltet
Wenn Verzweiflung nach uns greift
Wenn wir keinen Ausweg mehr sehen
Wenn wir nicht mehr weiter wissen

Wo wir durch Erziehung und Begleitung den Boden für eine gute Zukunft bereiten – Zeige uns Jesus! *
Wo wir in Freundschaft und Familie Liebe erfahren
Wo wir bei Streit eine Tür für den Frieden öffnen
Wo wir durch unseren Einsatz ein Licht im Dunkeln entzünden
Wo wir durch Fürsorge aus Elend und Einsamkeit helfen
Wo wir Schönheit und Freude in die Welt bringen
Wo uns Rat und Verständnis neue Wege weisen
Wo uns Mitleid und Trost neues Leben schenken
Wo Aufmerksamkeit und Unterstützung aus der Not helfen
Wo Zuversicht und Vertrauen Hoffnung in uns wecken
Wo Reue und Versöhnung einen neuen Anfang ermöglichen
Wo Respekt und Offenheit Gemeinschaft stiften

Wir suchen den Weg – Zeige uns Jesus! *
Wir wollen aus der Wahrheit leben
Wir sehnen uns nach dem wahren Leben

Heilige Maria, Mutter Gottes, du hast der Welt das wahre Licht geschenkt,
Jesus, deinen Sohn – Gottes Sohn.
Du hast dich ganz dem Ruf Gottes überantwortet und bist so zum Quell der Güte geworden,
die aus ihm strömt.
Zeige uns Jesus. Führe uns zu ihm. Lehre uns ihn kennen und ihn lieben,
damit auch wir selbst wahrhaft Liebende und Quelle lebendigen Wassers werden können,
inmitten einer dürstenden Welt. Amen.

* Diese Rufe werden nachfolgend wiederholt.

Diese Litanei ist inspiriert vom Wallfahrtsmotto 2018 «Zeige uns Jesus!» und wurde von Pater Philipp Steiner OSB und Frater Meinrad Maria Hötzel OSB verfasst.
Das Schlussgebet stammt von Papst emeritus Benedikt XVI. (Enzyklika «Deus caritas est»).

Gebet «Jungfrau Maria in Nazareth»

Jungfrau Maria, im Haus zu Nazareth
hat dir der Engel die frohe Botschaft gebracht,
dass du Jesus, den Fürst des Friedens, empfangen wirst.

Tochter Israels, dir empfehlen wir alle Menschen,
die unter Krieg, Terror und Ungerechtigkeit leiden.
Erbitte ihnen den ersehnten Frieden.

Unsere Liebe Frau von Einsiedeln, hilf uns allen,
das Ziel unserer Pilgerschaft zu erreichen:
den Frieden im Haus des Vaters.

Amen.

Dieses Gebet wurde 2015  von Pater Philipp Steiner OSB verfasst. Es entstand anlässlich der Segnung eines Mosaiks von Silvia Iencinella am 29. März 2015 durch Abt Urban Federer OSB. Das Mosaik stellt das Gnadenbild Unserer Lieben Frau dar und befindet sich seit dem 27. April 2015 befindet es sich in der Wandelhalle der Verkündigungsbasilika in Nazareth. Dort reiht es sich ein in Duzende von Mariendarstellungen aus allen bedeutenden Wallfahrtsorten der Welt. Seit 2015 ist auch das Schweizer Nationalheiligtum an jenem Ort präsent, wo erstmals der Gruss des Engels erklang: «Gegrüsst seist du, Maria!»