Das Marianische Netzwerk

Das «Réseau Marial» wurde 2003 vom damaligen Bischof von Lourdes, Jaques Perrier, gegründet. Es umfasst 21 europäische Marienwallfahrtsorte, jeweils den grössten eines Landes.

Zum Marianischen Netzwerk gehören folgende Wallfahrtsorte: Altötting (Deutschland), Banneux (Belgien), Bistrica (Kroatien), Brezje (Slowenien), Csíksomlyó (Rumänien), Czestochowa (Polen), Einsiedeln (Schweiz), Fatima (Portugal), Gibraltar (Gibraltar), Knock (Irland), Levoča (Slowakei), Loreto (Italien), Lourdes (Frankreich), Máriapócs (Ungarn), Mariazell (Österreich), Mátraverebély-Szentkút (Ungarn), Mellieha (Malta), Vilnius (Litauen), Walsingham (England), Zaragoza (Spanien) und Zarvanytsya (Ukraine).

Diese 21 Marienheiligtümer werden hier in einer Galerie in Wort und Bild kurz vorgestellt. So wird deutlich: Jeder Wallfahrtort hat seine eigene Identität, ist oft tief mit der Geschichte des Landes verbunden und so Ausdruck der «Inkarnation» des christlichen Glaubens in die Seele eines Volkes.

Tagungsort Einsiedeln

Repräsentanten der Marienheiligtümer treffen sich jedes Jahr zu einer mehrtägigen Konferenz an wechselnden Tagungsorten.
Vom 21.– 24. September 2020 ist Einsiedeln erstmals seit der Gründung 2003 Gastgeberort für das Treffen des «Marianischen Netzwerks». Den Wallfahrtsrektoren und Repräsentanten der europäischen Marienwallfahrtsorten wird ein abwechslungsreiches Angebot an Gottesdiensten, Vorträgen, Austausch und Ausflügen geboten.

Höhepunkt ist das feierliche Pontifikalamt mit Abt Urban Federer OSB am 22. September, dem Hochfest des hl. Mauritius. Der festliche Gottesdienst mit den konzelebrierenden Rektoren der einzelnen Wallfahrtsorte beginnt um 11.15 Uhr in der Klosterkirche und ist öffentlich.