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Podiumsgespräch im Theatersaal unseres Klosters mit Eliane Elmiger, Schwester Nathalie Becquart, Otto Neubauer, Pfarrer Ruedi Beck und Abt Urban Federer (v.l.n.r.).

Rückblick auf den "Einsiedler Impulstag" vom 2.+3. Mai 2024

In einer Gesellschaft und Kirche, die beide nach neuen Wegen suchen, sind Räume und Zeiten wichtig, in denen man darüber nachdenken kann, wie wir in die Zukunft gehen wollen. Und wo kann man dies besser tun als in einem Kloster, zumal in der Geschichte gerade von den Orden immer wieder wichtige Impulse für die Kirche ausgegangen sind? Zudem ist Synodalität als der von Papst Franziskus eingeschlagene Weg hin zur Erneuerung von Kirche das tägliche Brot im Miteinander einer (Kloster-)Gemeinschaft, indem man einander zuhört und sich selbst ausdrücken kann – nicht zuletzt auch im Wechselgesang während des gemeinsamen Gebets.

Am 2. und 3. Mai fand deshalb bei uns im Kloster Einsiedeln mit dem «Einsiedler Impulstag» zum vierten Mal eine Tagung für kirchlich Engagierte und Verantwortliche statt – aufgrund der grossen Nachfrage zum ersten Mal als zweitägiger Anlass. Das Ziel dieser beiden von Abt Urban initiierten Tage war es, den Teilnehmenden Inspiration für ihr Wirken in der Kirche von heute zu bieten, sie mit anderen zu vernetzen sowie für innovative Wege zu ermutigen.  
Geschehen ist dies im Rahmen von Referaten, Workshops, Einblicken in verschiedene Prozesse der Erneuerung, Diskussionen, Erfahrungsberichten sowie Gebetszeiten und Gottesdiensten. Auch der Austausch untereinander während den Mahlzeiten sowie zwischen den einzelnen Programmeinheiten war zentral, nicht zuletzt mit den beiden Hauptreferenten Sr. Nathalie Becquart – einer engen Mitarbeiterin von Papst Franziskus, die das Sekretariat des weltweiten synodalen Prozesses leitet – und Otto Neubauer, einem österreichischen Theologen und Leiter der Wiener „Akademie für Dialog und Evangelisation“.

Die beiden Tage der Reflexion und des Austausches boten so den Teilnehmenden Inspiration und Ermutigung, in ihren Pfarreien und Verantwortungsbereichen neue Wege zu gehen und damit an der Erneuerung der Kirche mitzuwirken, die dort beginnt, wo zu den Menschen hingegangen und Beziehung mit ihnen gepflegt wird. Das eine Bein also „draussen“, während das andere im Zentrum, bei Christus, bleibt.

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