Nach seinem gewaltsamen Tod am 21. Januar 861 wurde der heilige Meinrad auf der Insel Reichenau bestattet. Für die Weihe der zweiten Klosterkirche kehrten seine Reliquien am 6. Oktober 1039 nach Einsiedeln zurück. Die Erhebung und Überführung seiner Gebeine galten nach damaligem Brauch als «Heiligsprechung».
Deshalb wird der zweite Sonntag im Oktober jeweils festlich als «Meinradssonntag» begangen – heuer mit einem besonderen Gast: Abt Leopold Baumberger. Er ist der Vorsteher des Prämonstratenserstifts Wilten bei Innsbruck in Tirol. Mit dem österreichischen Stift ist unser Kloster seit Jahrhunderten in einer Gebetsverbrüderung verbunden. Stift Wilten ist ein im Jahre 1138 gegründetes Kloster der Prämonstratenser im gleichnamigen, am Fusse des Bergisels gelegenen Stadtteils von Innsbruck, der Landeshauptstadt des österreichischen Bundeslandes Tirol.
Abt Leopold ist mit Jahrgang 1987 ein sehr junger Prälat. Als Vorsteher eines traditionsreichen Klosters nahe an der ehemaligen Residenzstadt Innsbruck trägt er den Titel «Haus-, Hof- und Erbkaplan des Landes Tirol». Er wirkt neben seiner Leitungsaufgabe auch als Pfarrei- und Feuerwehrseelsorger. Wir freuen uns sehr, dass Abt Leopold am 12. Oktober mit uns den heiligen Meinrad feiern und die gegenseitige Verbundenheit bekräftigen wird.
Dies sind die gottesdienstlichen Höhepunkte des Tages, zu denen wir Sie herzlich einladen:
09.30 Uhr Feierliches Pontifikalamt mit Abt Leopold Baumberger
16.30 Uhr Feierliche Vesper und Prozession mit dem Haupt des heiligen Meinrad und Reliquiensegen
Die übrigen Gottesdienste folgen der regulären Gottesdienstordnung an Sonn- und Feiertagen. Das heisst: Eucharistiefeiern in der Gnadenkapelle um 8.00 und 17.30 Uhr, Angelus-Gebet um 12.00 Uhr und Komplet um 20.00 Uhr.
