Am 22. Mai begeht die Kirche den Gedenktag der heiligen Rita von Cascia (1381-1447). Sie gilt als Patronin in aussichtslosen Anliegen und ist Wegbegleiterin von Frauen in schweren Situationen und Be-ziehungen. Die heilige Rita von Cascia ist eine der populärsten Heiligen, zeichnet sich ihre Biografie doch durch die seltene Kombination mehrerer Lebensformen aus: Sie war Ehefrau, Mutter, Witwe und schliesslich Nonne. Als Augustinerin in Cascia (Umbrien) gehört sie zur selben Ordensfamilie wie Papst Leo XIV.
Die Sankt-Rita-Feier hat im Wallfahrtsort Maria Einsiedeln eine über 30-jährige Tradition. Der Wallfahrtstag am 22. Mai versammelte jeweils mehrere hundert Pilgerinnen. Aus verschiedenen Gründen konnte die von Pfarrer Bernhard Schneider initiierte und über drei Jahrzehnte geprägte Tradition der Sankt-Rita-Feier in der bestehenden Form 2025 nicht mehr fortgesetzt werden. Die Einsiedler Benediktiner treten dieses Erbe in diesem Jahr an und führen die Sankt-Rita-Feier in leicht veränderter und vereinfachter Form weiter. Sie laden herzlich zu folgenden Gottesdiensten ein:
11.15 Uhr Konventamt (Messfeier mit den Mönchen) zu Ehren der heiligen Rita
15.00 Uhr Feierliche Pilger-Andacht zu Ehren der heiligen Rita mit Predigt und Weihe der Sankt-Rita-Rosen
Für die Rosenweihe können vor Ort Rosen erworben werden. Der Erlös geht an ein Hilfsprojekt für Strassenkinder in Brasilien, wo die heilige Rita - wie im ganzen südamerikanischen Raum - besonders verehrt wird.
