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Glasfenster mit der Darstellung der heiligen Rita, wie sie von vielen hilfesuchenden Menschen angerufen wird. Als Patronin in (scheinbar) aussichtslosen Anliegen ist sie eine beliebte Volksheilige. Im Wallfahrtsort Maria Einsiedeln hat die Feier zu ihren Ehren eine lange Tradition, an die am 22. Mai neu angeknöpft wird.

Einsiedler Sankt-Rita-Feier am Freitag, 22. Mai 2026

Am 22. Mai begeht die Kirche den Gedenktag der heiligen Rita von Cascia (1381-1447). Sie gilt als Patronin in aussichtslosen Anliegen und ist Wegbegleiterin von Frauen in schweren Situationen und Be-ziehungen. Die heilige Rita von Cascia ist eine der populärsten Heiligen, zeichnet sich ihre Biografie doch durch die seltene Kombination mehrerer Lebensformen aus: Sie war Ehefrau, Mutter, Witwe und schliesslich Nonne. Als Augustinerin in Cascia (Umbrien) gehört sie zur selben Ordensfamilie wie Papst Leo XIV.

Die Sankt-Rita-Feier hat im Wallfahrtsort Maria Einsiedeln eine über 30-jährige Tradition. Der Wallfahrtstag am 22. Mai versammelte jeweils mehrere hundert Pilgerinnen. Aus verschiedenen Gründen konnte die von Pfarrer Bernhard Schneider initiierte und über drei Jahrzehnte geprägte Tradition der Sankt-Rita-Feier in der bestehenden Form 2025 nicht mehr fortgesetzt werden. Die Einsiedler Benediktiner treten dieses Erbe in diesem Jahr an und führen die Sankt-Rita-Feier in leicht veränderter und vereinfachter Form weiter. Sie laden herzlich zu folgenden Gottesdiensten ein:

11.15 Uhr Konventamt (Messfeier mit den Mönchen) zu Ehren der heiligen Rita
15.00 Uhr Feierliche Pilger-Andacht zu Ehren der heiligen Rita mit Predigt und Weihe der Sankt-Rita-Rosen

Für die Rosenweihe können vor Ort Rosen erworben werden. Der Erlös geht an ein Hilfsprojekt für Strassenkinder in Brasilien, wo die heilige Rita - wie im ganzen südamerikanischen Raum - besonders verehrt wird.
 

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