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Abt Urban überreicht Veronika das Lektionar, aus dem sie künftig in den Gottesdiensten die Lesungen vortragen wird.

Ehemalige Schülerin zum Lektorendienst in unseren Gottes-diensten beauftragt

Letzten Samstag wurde die 18-jährige Veronika zum Lektorendienst in unseren klösterlichen Gottesdiensten beauftragt. Die ehemalige Ministrantin und Schülerin unserer Stiftsschule studiert inzwischen in Prag, der Hauptstadt ihres Heimatlandes Tschechien. Sie wird allerdings auch weiterhin regelmässig in die Schweiz kommen und an Sonntagen in unserer Klosterkirche das Wort Gottes vortragen. Wir haben bei ihr nachgefragt, was sie zu diesem Dienst bewogen hat:

Wieso möchtest Du Dich als Lektorin in unseren Gottesdiensten engagieren?

Das ist ähnlich wie früher mit dem Ministrieren. Schon als Kleinkind ging ich jeden Sonntag mit meiner Familie in die Kirche – und mache dies bis heute gerne. Wenn ich also schon da bin, kann ich genauso gut auch etwas machen. Lesen kann ja jeder und es macht zugleich den Gottesdienst etwas spannender, wenn man ihn selbst mitgestalten darf.

Was bedeutet für Dich Einsiedeln?

Ich finde es sehr schön, ab und zu wieder nach Einsiedeln zu kommen. Nach sechs Jahren im Internat ist mir der Ort wohlbekannt und ich freue mich, dort immer wieder bekannte Gesichter zu treffen.

Und was bedeutet für Dich als junge Frau der Glaube?

Der Glaube wurde mir in die Wiege gelegt. Schon meine Eltern, ihre Eltern und die Eltern ihrer Eltern haben beispielsweise jeden Sonntag den Gottesdienst besucht. Gerne übernehme ich das auch für mich. Dabei schätze ich, einmal pro Woche mal „nichts“ zu machen. Natürlich macht man im Gottesdienst etwas, aber nach all den Jahren ist es mir so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich einfach da sein und meinen Gedanken freien Lauf lassen kann. Da kommen mir im Gespräch mit Gott oft auch einige der kreativsten Ideen in den Sinn.

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