Grosser Saal
Concento Stravagante
Leitung: Jens Lohmann
Solisten: Fabio di Casola, Klarinette und Rui Lopes, Fagott
Gioachino Rossini (1792-1868)
Ouverture zu Wilhelm Tell (1829)
Felix Mendelssohn (1809-1847)
Konzertstück in d-Moll op. 114 (1833)
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
7. Sinfonie in A-Dur op. 92 (1811/1812)
Romantik – wie sehr fasziniert uns diese Epoche auch noch nach 200 Jahren! Da zieht ein schöpferischer Sturm von nie dagewesener Energie auf, dessen Vorboten wir aus der Perspektive der Nachgeborenen im Sturm und Drang, dem jungen Schiller und dem jungen Goethe erkennen, in Herder und der französischen Revolution auch. Und dann formulieren Novalis und die Philosophen um die Jahrhundertwende, wie die Welt romantisch zum Kunstwerk umzudenken, umzuträumen sei. Das ist umwerfend, und doch im Vergleich zur Musik, die jetzt anhebt, nur deren Herold: Romantische Musik beGeistert bis heute (und wird’s wohl immer tun), sie ist der Soundtrack unserer Gefühle, die wahre Sprache unserer Emotionen.- Im diesjährigen Programm schwelgt der Concento stravagante in drei unverges-senen Werken der frühen Romantik, die zeitnah zueinander entstehen und doch einzigartig-typisch für ihre genialen Schöpfer sind: Der italienische Opernstar dieser Tage, Gioachino Rossini, vertont mit GuillaumeTell unseren schweizerischen Nationalmythos; Mendelssohn würdigt in seinem Konzertstück op. 114 zwei eher seltene Soloinstrumente, die Klarinette und das Bassetthorn (in dieser Aufführung: Fagott); und Beethovens 7. Sinfonie wird Richard Wagner ob ihrer ekstatischen Rhythmik später die Apotheose des Tanzes nennen.
Eintritt frei - mit Kollekte

