Novene zu Unserer Lieben Frau von Einsiedeln

9. Tag der Novene (15. Juli) Maria – meine Mutter «Der Herr sagte zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter!» Magnificat-Antiphon der 2. Vesper, Joh 19,26-27 DieseVerse aus dem Johannesevangelium verbinden das Abendlob und die Eucharistiefeier am Hochfest Unserer Lieben Frau von Einsiedeln. Sie verweisen auf die Mitte katholischer Marienverehrung: Maria ist die Mutter des Erlösers und deshalb ist sie auch unsere Mutter. Sie ist das Vermächtnis ihres Sohnes an die Kirche, die in ihr zugleich ihr Urbild und das Gleichnis ihrer Vollendung am Ende der Zeiten erblickt. Dazwischen spannt sich der Pilgerweg der Kirche durch Zeit und Raum. Silja Walter schreibt über das Geschehen auf Golgota, das Maria unsere Mutter werden liess: Christus vertauscht dir den Sohn. Unterm Kreuz wardst der Sünder Mutter du! Still unsern Hunger, Lebensbaum, Jungfrau Maria, schenk uns Gott, unser Heil. Gottesmutter Maria, Gott hat dich erwählt, Mutter seines Sohnes zu sein. Als seine treueste Jüngerin bist du den Pilgerweg des Glaubens gegangen bis unter das Kreuz. Dort hat dich dein Sohn dem Jünger zur Mutter gegeben. Seither bist du die Mutter aller, die deinem Sohn nachfolgen: Du bist die Mutter der Kirche. Lass mich und alle, die zu deinem Heiligtum in Einsiedeln pilgern, deine mütterliche Nähe erfahren. Zeige uns allen deinen Sohn Jesus Christus. Amen. Maria, unsere Mutter – bitte für uns! Unsere Liebe Frau von Einsiedeln – bitte für uns! Salve Regina

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