Predigten am Weihnachtsfest 2023

25.12.2023

Auch dieses Jahr erschlossen tiefsinnige Predigten das Geheimnis von Weihnachten. In der Heiligen Nacht hielt P. Benedict die Predigt, am Weihnachtstag Abt Urban und am Stephanstag P. Markus. Hier können Sie alle drei Predigten nachlesen. Unsere Gemeinschaft wünscht Ihnen ein gnadenreiches Weihnachtsfest (die Oktav dauert bis und mit 1. Januar) und eine gesegnete Weihnachtszeit (diese Endet am Sonntag, 7. Januar mit dem Fest Taufe des Herrn). 

Predigt von P. Benedict Arpagaus in der Mitternachtsmesse am 24. Dezember 2023

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben!

Wiederum bewegte Monate liegen hinter uns. Durchaus ver-rückte. Da sehnen wir uns nach einer starken Hand, die alles wieder gerade-rückt und heilsam ordnet. Da sehnt man sich nach einer starken Führungsgestalt, die Gerechtigkeit und Frieden schafft. Wir stehen in einer herausfordernden und heiklen Zeit. Die Sehnsucht nach einem starken Führer, der weiss, wo es lang geht und aus der Not zu retten vermag, erwacht von neuem.

So etwa auch vor 2000 Jahren. Das Volk Israel wird von der römischen Besatzungsmacht beherrscht, unterdrückt und ausgebeutet. Es sehnt sich nach dem verheissenen Messias, den die Propheten vorausgesagt haben, nach diesem starken Helden und Befreier, der die Besatzer – durchaus mit Gewalt – hinaustreiben wird und Ordnung schafft.

Auch in diesen Tagen leiden Völker unter Krieg und Not, werden gewaltsam bedrängt und an den Rand getrieben, auch geographisch verstanden.

Für viele Israeliten damals war Jesus eine Enttäuschung. Der starke Retter, der mit machtvoller Hand die Unterdrücker beseitigen sollte, er zeigt sich in einem ganz anderen Lichte. Dieser Messias entspricht keineswegs den Erwartungen des Volkes, jedenfalls nicht der breiten Masse. Dieser Messias namens „Jeschuah“ aus Nazareth wird dem Bild eines politisch verstandenen Führers und Retters ganz und gar nicht gerecht.

Inmitten dunkler Nacht, in der Finsternis von Gewalt, Intrige und Lüge, von Heuchelei, Habgier und Manipulation, erscheint ein helles Licht (vgl. Jes 9,1). Es ist das Licht des Ewigen, des Schöpfers aller Dinge, das „Fleisch“ angenommen hat (vgl. Joh 1,14), sprich als Mensch inkarniert: Jeschuah, Jesus, der Christus.

In die Verrücktheit der Menschennacht, in das Verrückte und Verschobene der eigenen inneren Nacht, die hauptsächlich die äussere Nacht erschafft, wird Gott hineingeboren. Gott ist Liebe (vgl. 1 Joh 4,8), Gott ist Licht (vgl. 1 Joh 1,5). Aus Seinem Inneren gebiert sich der Sohn ins Äussere der Welt durch Maria, die Jungfrau, um zu suchen und zu retten, was verloren ist (vgl. Lk 19,10) und um zu heilen, was verwundet ist (vgl. Lk 9,1).

Menschlich gesprochen lässt sich da Gott selbst los. In der biblischen Sprache heisst es: „…er entäusserte sich…“ (Phil 2,7). Er vertraut sich Marias Mutterschoss an, ihrer nährenden Liebe. Er vertraut sich Joseph an, seinen schützenden Händen. Gott – DAS Licht, DIE Liebe – lässt sich in eine Krippe legen. Eine verrückte Vorstellung! Aber so ist es. Vielleicht kann nur die Verrücktheit Gottes unsere Verrücktheit gerade- und zurechtrücken.

Die Verrücktheit Gottes zieht sich wie ein roter Faden durch die Evangelien hindurch. Ohnmächtig als Säugling in der Krippe lächelt der Schöpfer der Welt uns an, uns entblösst zugewandt, die wir oft verschlossen sind und gefangen in uns selbst. 33 Jahre später wird unser Herr und Gott nicht hoch zu Ross, sondern bescheiden auf einem Esel in die Stadt hineinreiten, ohne Schwert und Schild, verwundbar. Gewalt liegt Ihm fern. An unserer Freiheit und Heilung liegt Ihm alles. Am Kreuz hängend neigt er sich unserer Verletzlichkeit und Zerrissenheit wieder unmissverständlich und unwiderrufbar zu. Es ist die Konsequenz der Liebe. Nur die Liebe, die Liebe, die aus Gott strömt, kann das Verrückte zurechtrücken. Nur die Liebe vermag die Spirale der Gewalt und des Hasses auszulöschen. Denn stark wie der Tod, ist die Liebe, heisst es im Hohen Lied (vgl. Hl 8,6). Nur die Liebe vermag auf dem blutgetränkten Boden voller Verwundung und Enttäuschung, der Konflikte und Machtspiele einen Neuanfang zu schaffen. Menschlich gesehen ist das ein Ding der Unmöglichkeit. Wie soll angesichts der aktuellen Kriege und ihrer grausamen Verbrechen und Demütigungen, der unzählig traumatisierten Menschen und dem herrschenden Misstrauen ein Neuanfang möglich sein?

Gott braucht keine Opfer! Gott aber ist die Liebe. Diese Liebe erfüllt sich in der Ganzhingabe für uns (vgl. Joh 10,15), die nicht erst am Kreuz stattfindet, sondern mit seiner Menschwerdung seinen Anfang nimmt. Ein „Gott mit uns“ (vgl. Jes 7,14; Mt 1,23) bis zum Äussersten und darüber hinaus. Eine solche Liebe, wie sie uns in Jesus Christus entgegenleuchtet, erachten viele in der Welt als Ohnmacht. Doch es ist diese Liebe, die am Ostermorgen den vollen Sieg davontragen wird. Diese Liebe erweist sich als die alles verwandelnde Kraft und wahre Macht. Das Jesuskind in der Krippe zwingt uns zu nichts. Es ist einfach da, ganz offen, schaut uns an und lädt uns ein, den Sprung ins Vertrauen zu wagen und uns gleichsam zu öffnen und Ihn zur alles bestimmenden Kraft in unserem Leben werden zu lassen. Dann wird das menschlich gesehen Unmögliche möglich.

Wir brauchen keinen Führer und keine Führerin, die uns retten. Wehe der Zeit, die wieder anfängt, sich von solchen Parolen verführen zu lassen. Wir sollten davon endgültig genug haben! Der Retter und Erlöser liegt in der Krippe und lächelt uns zu. Sein Lächeln leuchtet in diese Nacht hinein und stellt ohne Worte einem jeden von uns die Frage: „Willst du gesund werden?“ (Joh 5,6). In uns selbst müssen die Dinge zurechtgerückt werden.

Dann kommen viele Dinge im Äusseren von allein in Ordnung, geraten in heilsame Bewegung und finden in eine herrliche Ruhe (vgl. Jes 11,10) – Frieden. Sobald wir Christus Raum geben, mehr und mehr, Ihn in unserem Leben wirken lassen, beginnt das Unmögliche möglich zu werden, beginnt der heilsame Prozess der Verwandlung. Unsererseits braucht es Bereitschaft und Demut.

Vom Jesuskind in der Krippe strahlt uns zudem ohne Worte entgegen, was die Engel in der Heiligen Nacht den Hirten verkünden. Es sind Worte, die in der Bibel immer wieder zu hören sind, wenn Gott und seine Engel sich den Menschen kundtun: „Fürchtet euch nicht!“ (Lk 2,10). „Fürchte dich nicht!“, spricht Jesus in diese Erdennacht hinein.

Du durchdringest alles
Lass Dein schönstes Lichte
Herr, berühren mein Gesichte

Lass mich so, still und froh
Deine Strahlen fassen
Und Dich wirken lassen

(AutorIn unbekannt)

 

Predigt von Abt Urban Federer im Pontifikalamt am 25. Dezember 2023

«Warum haben Sie keine Krippe?», war auch dieses Jahr eine Frage während des Einsiedler Weihnachtsmarktes, wie mir unser Br. Gerold berichtete. Jedes Jahr bemerken Menschen anfangs Dezember das Fehlen von Christbäumen und der Krippe in unserer Klosterkirche. Warum wir keine Krippe haben? Die Journalisten Sabine Zgraggen schrieb in ihrem Bericht zum diesjährigen Einsiedler Weihnachtsmarkt: «Ansonsten bleibt die Kirche schmucklos im Advent. Ausser einem grossen Adventskranz mit roten Kerzen zeigt nichts auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Das hat auch etwas Erfrischendes, denn für viele ist an Weihnachten Weihnachten schon längst vorbei.»

«Warum haben Sie keine Krippe?» Zuerst einmal möchte ich ihr zum Geburtstag gratulieren! Ja, der Krippe! Sie feiert heute ihren 800. Geburtstag. Der Erfinder der Krippe, der heilige Franz von Assisi, hatte an Weihnachten 1223 die Idee, die Weihnachtsgeschichte vom fernen Bethlehem ins eigene Leben hineinzuholen. Der hl. Franz wollte sichtbar, spürbar und hörbar machen, was an Weihnachten passiert ist und dies für die einfachen Leute aus seiner Umgebung. Sein Ziel war es, dass jede und jeder die Erfahrung der Nähe Gottes machen konnte. Und so arrangierte er in einer Höhle bei Greccio eine Krippe mit Heu – was damals im Winter von einfachen Bauern nicht einfach zu erhalten war – und mit echten Tieren. Franziskus war überzeugt: Zur Krippe kommen erwartungsvolle Menschen, die eine Sehnsucht haben. Die Frage «Warum haben Sie keine Krippe?» erhielt vor 800 Jahren eine Antwort: Es braucht eine Krippe, denn hinter ihr steht die Sehnsucht von Menschen nach Nähe, nach Geborgenheit, nach der Nähe Gottes in unserem Leben.

Die Frage nach der Nähe Gottes ist auch die Frage der heutigen Lesungen. 587 vor Christus nahm König Nebukadnezar von Babylonien Jerusalem ein und zerstörte die Stadt. Das Volk Israel musste ins Exil und konnte erst wieder rund 70 Jahre später in die Heimat zurückkehren. Dieses sogenannte Babylonische Exil zeigt exemplarisch die Urerfahrung des Vertrieben-Werdens und des Nicht-in-Sicherheit-leben-Dürfens, die das jüdische Volk bis heute prägt, bis hinein in den gegenwärtigen Krieg zwischen Israel und der Hamas. Als das Volk damals nach Jerusalem zurückkehrte, fand es die Stadt in Trümmern vor. Sie konnten unter diesen toten Steinen die Botschaft von der Nähe Gottes nicht mehr hören! Dafür brauchte es Menschen wie den Propheten Jesaja, der Gottes Gegenwart wahrnahm und sie bezeugte. Darum ruft er in der heutigen Lesung:

«Horch, deine Wächter erheben die Stimme, sie beginnen alle zu jubeln. Denn sie sehen mit eigenen Augen, wie der Herr nach Jerusalem [Zion] zurückkehrt. Brecht in Jubel aus, jauchzt zusammen, ihr Trümmer Jerusalems! Denn der Herr hat sein Volk getröstet, er hat Jerusalem erlöst.»

Auch heute braucht es in der Dunkelheit dieser Welt, aber auch in den Trümmern der Kirche das Wächteramt: Menschen, die mitten in Krieg, Zerstörung und Missbrauch von Macht mit wachem Herzen und mit sehenden Augen die Hoffnung wachhalten: Gott ist da, er will uns erlösen, wenn wir uns auch wirklich lösen von den Trümmern, die in uns das Licht des Glaubens ersticken. «Ja, aber das sind ja nur Worte, die bringen doch nichts!», könnten wir dazu sagen. Es war diese Kraft der Hoffnung, die konkrete Veränderungen brachte. So wurde 515 v. Chr. der Tempel in Jerusalem wieder aufgebaut und eigenweiht. Wir brauchen andere Menschen, die uns auf die konkrete Erfahrung der Nähe Gottes hinweisen, damit auch wir sie anderen weitergeben können.

Aus diesem Grund haben sich auch in Greccio vor 800 Jahren konkrete Menschen mit ihrer Sehnsucht nach Hoffnung zur Krippe aufgemacht. Im Unterschied zur heutigen Krippe der Klosterkirche gab es keine Krippen-Figuren: Diese spielten die lebendigen Menschen. Die Krippe selbst aber war leer! Der hl. Franz hatte nicht vor, diese Lücke einfach zu füllen. Er wollte mit der leeren Krippe vielmehr die Sehnsucht nach dem göttlichen Kind wecken, damit die Menschen ihre Sehnsucht nach der Hoffnung auf die Nähe Gottes auch wirklich weitergeben und nicht etwa in die Krippe verbannen. Franziskus verstand es, die Weihnachtsgeschichte ins Leben dieser Leute hineinzuholen: Gott ist im Kind von Bethlehem Mensch geworden, um uns nahe zu sein, wie es das heutige Evangelium wortgewaltig sagt:

«Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.»

«Warum haben Sie keine Krippe?» Es gibt sich auch heute, diese Sehnsucht nach Nähe, nach Geborgenheit, nach der Nähe Gottes in unserem Leben. Gehen wir, liebe Schwestern und Brüder, gemeinsam zur Krippe, wie wir zu Beginn gesungen haben: «Herbei, o ihr Gläub’gen, […] o kommet nach Betlehem.» Dabei lassen wir das göttliche Kind nicht nur in die Trümmer unseres eigenen Lebens hinein, sondern auch in die Kriege und Krisen dieser Welt, in die toten Winkel und Gassen, die unsere Kirche ausmachen. Damit die Nähe Gottes konkret wird, damit das Wort konkret in unserem Leben Fleisch wird, machen wir nun dasselbe, was damals der hl. Franz gemacht hat. Er legte eben kein Kind und auch keine Figur in die Krippe. Dafür liess er eine Messe neben der Krippe lesen: Die Menschen feierten Eucharistie und nahmen die Nähe Jesu Christi in sich auf wie wir jetzt dann in der Kommunion, damit das passieren konnte, von dem das Evangelium sagt:

«Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden.»

Und nach dieser Feier, das war dem hl. Franz von Assisi wichtig, musste ein Fest gefeiert werden, konnten doch alle über diese lebendige Krippe Gottes Nähe konkret erfahren. Franziskus ordnete ausserdem an, dass Armen und Hungrigen zu essen und den Tieren mehr Heu und Korn gegeben werden soll, damit sich alle an der Geburt Jesu Christi freuen konnten. Ich habe keine Angst, dass Sie, meine Lieben, nicht verstehen, Weihnachten auch noch nach dem Gottesdienst weiterzufeiern – vielleicht sogar mit mehr als mit Heu und Korn. Dazu wünsche ich Ihnen nochmals von Herzen frohe und gesegnete Weihnachten!

 

Predigt von P. Markus Steiner im Konventamt am Stephanstag, 26. Dezember 2023

Verunsicherung hat sich breit gemacht, bei manchen schon Verzweiflung. Die Kriege in der Ukraine und in Palästina lassen sich nicht so leicht aus dem Bewusstsein verdrängen – Kriege, die so sinnlos sind und keine Hoffnung auf eine tragfähige Lösung lassen. Auch Corona ist immer noch unter uns, als Krankheit selbst, auch wenn sie inzwischen ihren Schrecken verloren hat, aber auch durch ihre Langzeitwirkungen und durch die Trauer um Menschen, die sie uns entrissen hat. Wie können wir dieser Verunsicherung begegnen? Das Zeugnis eines Märtyrers kann uns vielleicht weiterhelfen. Alfred Delp war ein deutscher Jesuit, der im Widerstand gegen Hitler mitgewirkt hat, verhaftet wurde, zum Tode verurteilt und schliesslich hingerichtet. Texte, die er in der Zelle verfasste, wurden hinausgeschmuggelt. Darin heisst es:

«Wenn ich in meiner Zelle auf und ab gehe, drei Schritte hin und drei Schritte her, die Hände in Eisen, vor mir das ungewisse Schicksal, dann verstehe ich ganz anders als sonst die alten Verheissungen vom kommenden Herrn, der erlösen und befreien wird. Immer kommt mir dabei in Erinnerung der Engel, den mir vor zwei Jahren zum Advent ein guter Mensch schenkte. Er trug das Spruchband: Freut euch, denn der Herr ist nahe. Den Engel hat die Bombe zerstört. Den guten Menschen hat die Bombe getötet und ich spüre oft, dass er mir Engelsdienste tut. Der Schrecken dieser Zeit wäre nicht auszuhalten – wie überhaupt der Schrecken, den uns unsere Erdensituation bereitet -, wenn nicht dieses andere Wissen uns immer wieder ermunterte und aufrichtete, das Wissen von den Verheissungen, die mitten im Schrecken gesprochen sind und gelten. … An den goldenen Samen Gottes glauben, den die Engel ausgestreut haben und immer noch den offenen Herzen darbieten, das ist das erste, was der Mensch zu seinem Leben tun muss. Und das andere: selbst als kündender Bote durch diese grauen Tage gehen. So viel Mut bedarf der Stärkung, so viel Verzweiflung der Tröstung, so viel Härte der milden Hand und der aufhellenden Deutung, so viel Verlust und Schmerz sucht einen inneren Sinn. Gottes Boten wissen um den Segen, den der Herrgott auch in diese geschichtliche Stunde hineingesät hat. Gläubig harren auf die Fruchtbarkeit der schweigenden Erde, das heisst die Welt, auch diese Welt im Advent verstehen. Gläubig harren: aber nicht mehr, weil wir der Erde trauen oder unserem Stern oder dem Temperament und dem guten Mut; nur noch, weil wir die Botschaften Gottes vernommen haben und von seinen kündenden Engeln wissen und selbst einem begegnet sind.»

Der Text hat nichts von seiner Aktualität verloren, auch wenn die Herausforderungen unserer Zeit doch nicht ganz zu vergleichen sind mit denjenigen, denen sich Alfred Delp gegenübersah. So könnte heute ein Zeugnis für Jesus Christus – das bedeutet ja Martyrium – aussehen, eher als die fast schon aggressive Predigt des Stephanus. Es wird mehr durch unsere Nähe zu den Menschen geschehen als durch Worte. Freilich gilt auch für uns: Das Erste ist, dass wir «an den goldenen Samen Gottes glauben», dass wir die die Boten erkennen, die der Herr uns sendet. Es bleibt uns immer wieder zu beten, dass er uns den Glauben vermehre, oder gar mit dem Vater des epileptischen Jungen im Markusevangelium zu sprechen: «Ich glaube, Herr, hilf meinem Unglauben.» Dann können auch wir zu Zeugen, Märtyrern für die gute Nachricht werden, zu Boten, Engel des Friedens.