„Wir sind gekommen, um IHN anzubeten“ – Epiphanie & Anbetung

06.01.2021

Am 6. Januar feiern wir Epiphanie, das Hochfest Erscheinung des Herrn. Im Zentrum des Tages steht die Begegnung der Sterndeuter mit dem neugeborenen Kind in der Krippe. So wie die Feier der Eucharistie eine Fortsetzung und Vergegenwärtigung der Inkarnation in der Geschichte ist, so kann die Eucharistische Anbetung als eine Fortführung der Begegnung der Weisen aus dem Osten mit dem Erlöser der Welt durch Zeit und Raum gesehen werden.

Es ist für unseren Wallfahrtsort ein grosses Geschenk, dass wir jeden Tag in der Unterkirche Eucharistische Anbetung halten können. Leider muss während der Corona-Pandemie an den Wochenenden und an stark frequentierten Feiertagen darauf verzichtet werden. Doch werktags finden sich auch während der Coronakrise Frauen und Männer in der Unterkirche ein, die zwischen 13.15 Uhr und 16.00 Uhr vor dem ausgesetzten Allerheiligsten anbetend verweilen. Sie geben ohne Worte ein wertvolles Zeugnis für den mitten unter uns gegenwärtigen Herrn und verdienen unseren Dank.

Diese Ehrenamtlichen wechseln sich bei der Präsenz vor dem Allerheiligsten Sakrament ab, damit dieses nie ohne anbetendes Gegenüber bleibt. Diese Gruppe ist nicht besonders gross und wird auch nicht jünger. Wem die Eucharistische Anbetung ein Anliegen ist, kann unverbindlich an die E-Mail-Adresse gebetsgemeinschaft@kloster-einsiedeln.ch schreiben, um mit dem Wallfahrtspater eine wöchentliche Anbetungsstunde zu vereinbaren. So wollen wir gemeinsam versuchen, die Eucharistische Anbetung im Wallfahrtsort Einsiedeln auch in Zukunft fortsetzen zu können. Denn auch heute braucht es Orte, wo Menschen in der Nachfolge der Weisen aus dem Osten dem König der Könige huldigen. Einsiedeln soll einer dieser Orte sein. Möge der Stern der Sehnsucht Menschen ins Heiligtum der Gottesmutter Maria führen, die kommen, um IHN anzubeten!

Weitere Informationen zur Eucharistischen Anbetung im Kloster Einsiedeln finden Sie hier.