Gedanken zum Advent

14.12.2019

Advent ist Zeit der Erwartung, der Sehnsucht nach einer besseren Zeit. In der Hoffnung auf bessere Zeiten und Lebens- oder Arbeitsbedingungen gehen in vielen Ländern Demonstranten auf die Strasse. Sie machen sich auf für eine bessere Zukunft.

Advent versetzt uns in eine Zeit des Aufbruchs. Christen sollen solche Menschen sein, die stets aufbrechen in der Erwartung einer besseren Zukunft. Christen haben einen Advent. Christen haben eine Hoffnung. Ja, sie wissen, dass ihre Hoffnung in Christus schon erfüllt ist und sie dürfen daran arbeiten, dass die Gewissheit des Reiches Gottes im Heute offenbar wird.

Schlafende Christen haben keinen Advent, keine Erwartung an den stets neu kommenden Christus. Der schlafende Christ ist harmlos für diese Welt; sie braucht ihn nicht ernst zu nehmen. Er gehört ihr ja schon an.

Als Christen dürfen wir nicht schlafen, sondern aufbrechen und dem Licht entgegengehen. In dieser Zeit der Ankunft des HERRN braucht es unsererseits eine Entscheidung: «Ich will für das Reich Gottes streiten. Ich will für das Gute einstehen.» Nur wer Entscheidungen trifft, macht Fortschritte in seinem Leben.

P. Cyrill