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Abt Martin Werlen kehrt Ende 2013 in die Reihe der Mitbrüder zurück

(pd/Kloster Einsiedeln, Meinradstag, 21. Januar 2013) Die zwölfjährige Amtszeit von Abt Martin Werlen als Vorsteher der Klöster Einsiedeln und Fahr ist Ende 2013 vorbei. Er wird diese herausfordernde Aufgabe dann einem Mitbruder weitergeben. Abt Martin bittet Papst Benedikt XVI. zu gegebener Zeit um die Annahme des Rücktrittsgesuches und kehrt wieder in die Reihe der Mitbrüder zurück.

Am 9. November 2001, dem Tag vor der Wahl, hat die Klostergemeinschaft von Einsiedeln beschlossen, die Amtszeit des Abts auf 12 Jahre zu beschränken. Als Abt Martin Werlen am folgenden Tag zum 58. Vorsteher des 934 gegründeten Benediktinerklosters gewählt wurde, war für ihn von Anfang an klar, dass er diesen Dienst 12 Jahre wahrnehmen und dann an einen Mitbruder weitergeben werde. An der ersten Kapitelversammlung im neuen Jahr, am 19. Januar 2013, teilte er der Klostergemeinschaft mit, dass er den Dienst bis Ende seiner Amtszeit weiterführe und dann in die Reihe der Mitbrüder zurückkehre.

Abt Martin Werlen schaut dankbar auf die bisherige spannende Amtszeit zurück, obwohl es auch Schwieriges zu bewältigen und bestehen gab und gibt. Er ist sich bewusst, dass viele im In- und Ausland ihn als Hoffnungsträger wahrnehmen. Besonders seine Schrift zum Jahr des Glaubens "Miteinander die Glut unter der Asche entdecken" hat ein unerwartetes Echo ausgelöst und Hoffnungen geweckt. Letztlich ist Gott der Hoffnungsträger: In diesem Vertrauen kann Abt Martin sein verantwortungsvolles Amt weitergeben. Er will sich aber weiterhin dafür einsetzen, dass Menschen mit neuem Mut miteinander die Glut unter der Asche entdecken. Nach seiner Amtszeit wird er sich in der Klostergemeinschaft dort engagieren, wo der neue Abt ihm Aufgaben anvertraut.